WhatsApp Image 2018-01-23 at 08.01.11„Auf der Veranstaltung in Alsfeld wurde das Thema Öffnung des Hannoveraner Verbandes sehr intensiv, aber auch sehr einheitlich diskutiert. Einheitlich waren alle Anwesenden der Meinung, dass der Hannoveraner eine eigene Marke und damit etwas besonderes bleiben solle. Anpassungen in der Öffnung ja, aber sehr selektiv: Da der Hannoveraner bereits sehr selektive Aufnahmebedingungen (Stuten und Hengste) hat, sollen diese Selektionsschwellen auf für Pferde aus anderen Populationen gelten (Eintragung in das Stutbuch bzw. Körnoten und Anforderungen Hengstleistungsprüfung bei Hengsten). Die Zulassung fremder Hengste zur Hauptkörung kann kein Ziel sein (weshalb soll dann noch hannoversch gebrannt werden?). Die automatische Zuchtzulassung von auf anderen Kurplätzen gekörten Hengsten wird ebenfalls abgelehnt. Die Zuchtzulassung soll immer noch dem Hannoveraner Verband obliegen.

Als Züchter im Hannoveraner Verband waren wir alle einheitlich der Meinung, dass wir Hannoveraner züchtet wollen. In Einzelfällen haben wir die Möglichkeit, über das rheinische Zuchtbuch ausweichen zu können und trotzdem in die Familie des Hannoveraners zu bleiben. Diese Möglichkeit haben nur wir, der Wechsel zu einem anderen Zuchtverband kann dann nur eine persönliche Sache sein. Wir im Bezirksverband Hessen/Süddeutschland haben diese Sichtweise einstimmig als Grundlage für weitere Gespräche und Überlegungen den Herren vom Verband mit auf den Weg gegeben.“
Eugen Schmidinger, Aichstetten